Mehr Praxis, mehr Relevanz - mehr Zukunft
Der Verkehrskunde-Unterricht (VKU) wird grundlegend erneuert. Inhaltlich rückt er näher an den realen Strassenverkehr, organisatorisch wird er klarer strukturiert und qualitativ stärker abgesichert.
Der Verkehrskunde-Unterricht VKU erhält er ein umfassendes Update. Er wird vor der Theorieprüfung nicht nur zeitlich neu positioniert, sondern auch inhaltlich deutlich modernisiert. Ziel ist es, Fahrschüler:innen besser auf die Realität des heutigen und künftigen Strassenverkehrs vorzubereiten. Themen wie Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren werden neu verbindlich vermittelt und rücken damit stärker in den Fokus der Ausbildung.
Die Anpassung ist notwendig, weil die Anforderungen an angehende Lenker:innen steigen. Der VKU soll deshalb nicht mehr nur Wissen vermitteln, sondern vor allem das Verständnis für Risiken, Verantwortung und moderne Fahrzeugsysteme schärfen.
Bewusst als Präsenzunterricht
Auch organisatorisch wird der VKU neu aufgestellt. Künftig ist der Kurs auf vier Unterrichtsblöcke verteilt, die an vier Tagen stattfinden. Jeder Block dauert zwei Stunden, die Gesamtdauer bleibt mit acht Stunden unverändert. Die maximale Teilnehmerzahl wird auf zwölf Personen begrenzt, und auch die Anforderungen an das Kurslokal werden aktualisiert. Wichtig: Der VKU bleibt ein Präsenzunterricht. E-Learning ist weiterhin für die Vorbereitung auf die Theorieprüfung erlaubt, ersetzt den VKU aber nicht.
Damit unterstreichen die Verantwortlichen beim Bundesamt für Strassen (ASTRA) den Stellenwert des persönlichen Austauschs: Verkehrssituationen, Risiken und Verhaltensfragen lassen sich so nachhaltiger vermitteln als rein digital.
Höhere Anforderungen an Durchführung
Auch für die Durchführung gelten künftig klarere Regeln. Den VKU leiten dürfen nur noch Fahrlehrer:innen mit gültiger Bewilligung der Kategorie A oder B. Angehende Fahrlehrer:innen dürfen nur in ständiger Begleitung unterrichten. Die Meldepflicht bei der zuständigen kantonalen Behörde sowie die Erfassung im SARI-System bleiben bestehen. Zudem gilt eine Aufbewahrungspflicht für die Präsenzkontrollen von drei Jahren. Teilnehmende erhalten eine elektronische und eine schriftliche Bestätigung. Der VKU-Abschluss bleibt weiterhin unbefristet gültig.
Ein Baustein einer grösseren Reform
Der neue VKU ist Teil einer breiteren Entwicklung in der Fahrlehrerausbildung und Verkehrssicherheit. Parallel dazu werden aktuell nämlich die praktische Grundschulung für Motorradfahrende (PGS) und die neue Prüfungsordnung weiterentwickelt. Ziel ist überall dasselbe: weg von rein formalen Hürden, hin zu mehr Handlungskompetenz und Praxisnähe im Ausbildungsalltag.
Weitere Infos gibts auch in unserem Themendossier.
Qualitätskontrolle und Lehrmittel
Die Kantone bleiben auch mit dem neuen Verkehrskunde-Unterricht für die Aufsicht und Qualitätssicherung zuständig. Dazu gehört weiterhin die Kontrolle der Kursinhalte, der eingesetzten Lehrmittel, der Kurslokale sowie der korrekten Durchführung der Kurse. Diese Aufgaben können wie bisher an Dritte übertragen werden. Neu ist vorgesehen, dass die im VKU verwendeten Lehrmittel vorgängig und separat geprüft werden. Die Vereinigung der Strassenverkehrsämter asa hat diese Aufgabe L-drive Schweiz als Organisation der Arbeitswelt übertragen. Für die Lehrmittelhersteller wird aktuell ein detaillierter Anforderungskatalog erarbeitet.
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Fahrschul-Vorteile bei Mazda

Durch die Rahmenvereinbarung zwischen Mazda (Suisse) SA und L-drive Schweiz, können die Fahrlehrer von Spezialkonditionen profitieren.
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